Empfohlene Wanderungen
Möchten sie unseren Ort Züschen und die vielen Sehenswürdigkeiten erkunden? Wie wäre es mit einer kleinen Tour durch eines unserer idyllischen Seitentäler die eine einmalige Ruhe bieten? Wir möchten Ihnen gerne einige dieser Wanderungen empfehlen. Sie stehen nicht in jedem Wanderführer, sind aber aus diesem Grund Kleinode der Ruhe und Natur.
Wanderweg Haumecke Rundweg ca. 6,5 km; Laufzeit ca. 2 Stunden
Wir beginnen unsere Wanderung am Wasserrad und überqueren den Bach „Sonneborn” an der nebenliegenden Brücke. Der Weg verläuft schräg nach links, bis wir nach ca. 80m rechts die letzte Kurfürstliche Zehntscheune „Borgs Scheune” sehen.
Einige Hinweisschilder geben Auskunft über die Stätte und Bedeutung.
Nun überqueren wir die Mollseifer Strasse und gehen zur Kirche hinauf. Im Anschluss gehen wir über die Dechant Dobbener Str. und queren die alte Bahnbrücke. Links lassen wir den Kindergarten liegen. Dahinter nehmen wir links einen Fußweg an der Schule hoch zur Turnhalle. Auf dem Parkplatz gehen wir rechts in einen Weg und lassen die Turnhalle rechts liegen, bis wir auf der Ebenau angelangt sind. Immer geradeaus kommen wir ans „Rote Kreuz” (ein Gelöbnis früherer Handelsleute). Vor dem „Rotem Kreuz” rechts wandern wir ca. 30m bis wir an der Kreuzung links weiter gehen. Am Hotel vorbei halten wir uns danach leicht rechts, den Berg ansteigend. Nach ca. 150m liegt rechts und links eine Feldscheune, wir wandern rechts hinter der Scheune einem Schild „Tretbecken” folgend weiter.
Wir sind an der Helle, und haben im Verlauf einen schönen Blick auf fast das gesamte Bundesgolddorf und dem Kreuzweg mit Kapelle.
Weiter gehen wir bis der Weg rechts bergab führt, durch die kleine Haumecke. Dessen Verlauf folgen wir. Kurz bevor wir die nächste alte Bahnbrücke erreichen, wandern wir links einen kleinen Anstieg (ca. 50m Teerstrasse) unterhalb des Wasserbehälters durch die große Haumecke. Wir bleiben immer auf dem Weg, der durch das Tal führt. Am anderen Ende kommen wir erneut an eine alte Bahnbrücke, die wir jetzt überqueren. Bergab gehen wir ca. 80m, bis wir durch den Wald rechts an das Tretbecken gelangen. Hier haben wir die Möglichkeit unsere Arme und Beine zu erfrischen. Nach dem Erfrischen, gehen wir dem Bachlauf folgend bis zur nächsten Kreuzung vor dem Sägewerk. Rechts halten wir uns, Richtung Züschen. Wir folgen, immer den Bachlauf der Sonneborn im Blick, bis wir nach ca. 500m an unserem Startpunkt angekommen sind.
Eine Wanderung durch den heilklimatischen Luftkurort Züschen ca. 3 km
Wir beginnen unseren Spaziergang durch Züschen am Wasserrad (1). Das Wasserrad ist das Symbol für die ehemaligen Schmieden, die mit Wasser angetrieben wurden. Auf der linken Seite befindet sich Webes Platz, hier werden im Sommer Platzkonzerte stattfinden, und das Haus des Gastes.
Wir gehen bis zur nächsten Querstraße und biegen rechts ab. An dem Haus rechts auf der Ecke befindet sich ein altes Stationskreuz (2). Im Anschluss überqueren wir den kleinen Bach Sonneborn. Hinter der Sonneborn führt, nach links abgehend ein Spazierweg an dem Bach entlang bis zu dem Punkt, wo sich der Bach Ahre zur Sonneborn gesellt. Hier entsteht die Nuhne (3). Wir gehen über die Holzbrücke und gehen auf dem Rentnerweg der Nuhne abwärts bis zum Fuß- und Radweg der nach Hallenberg führt. Auf diesem Radweg gehen wir rechts zurück in Richtung Züschen. Am Ende des Radweges gehen wir links hinunter zur Freizeitanlage Bullenwiese (5) mit der 2003 angelegten Seeanlage. Gegenüber der Hütte befindet sich eine Brücke, die über die Ahre führt, danach halten wir uns links.
Bevor wir den alten Bahntunnel durchgehen, haben wir die Möglichkeit rechts hoch den Kreuzweg (4) zu gehen, wo am Ende eine schöne Kapelle steht. Von der Schutzbank vor der Kapelle hat man eine schöne Aussicht auf der malerische Fachwerk- und Bundesgolddorf Züschen.
Wir wandern durch den Bahntunnel und sehen rechts die alte Ölbergsgrotte. Weiter in den Ort gehend halten wir uns wieder links und überqueren erneut die Ahre. An der nächsten Kreuzung gehen wir links bergauf bis sich der Weg teilt. In dieser Gabelung steht die letzte Kurfürstliche Zehntscheune. „Borg`s Scheune” (6).
Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Bauholz 1791 geschlagen wurde. Der Name Borg ist vermutlich aus dem niederdeutschen von Burg (schützen). Rechts neben der Scheune ist ein alter Brunnen aus unbekannter Zeit. Er ist 5,20 m tief und hat einen Durchmesser von 1,50 m. Heute gehört das Anwesen dem Förderverein für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz in der Gemeinde Züschen e.V. Geöffnet ist diese von Mai- Okt. Freitags 15°°-17°° Uhr und Samstags von 10°°-12°°Uhr. Herzstücke sind einige archäologische Lesefunde in einer geologischen Ausstellung, sowie die Spinn- und Webstube
Gegenüber dem Eingang der Scheune, auf dem Weg zur Kirche, finden wir noch eine Nachbildung eines der drei Femegerichte (7) in der Gemeinde Züschen. Zwischen Pfarrhaus und Pfarrheim gehen wir weiter bis auf den Kirchplatz.
Hier steht eine künstlerisch gestaltete St. Johannes Statue. Die Kirche (8) selbst steht auf der gleichen Stelle wo bereits die Vorgängerkirche aus dem 11.Jahrhundert stand. Die jetzige Kirche wurde 1855-1857 erbaut und 1857 eingeweiht. Die Kirche lädt zum stillen Gebet, verweilen und betrachten ein, sie ist tagsüber geöffnet.
Neben der Kirche liegt der Friedhof (9) über diesen setzen wir unsere Wanderung fort. Am 2. Friedhofstor verlassen wir den Friedhof und gehen rechts weiter. Als nächstes gehen wir über die alte Bahnbrücke. Hinter dieser gehen wir, dem Fußweg nach, bergab. Wir halten uns wieder rechts und gehen erneut durch einen alten Bahntunnel. An dem nächstem Abzweig halten wir uns rechts, leicht bergan, und danach links. Wir überqueren die Sonneborn über die Paul-Werner Brücke. Auf dieser finden wir den Hl. Nepomuk (10) (Schutzpatron der Brücken). Brücken gibt es in der Gemeinde Züschen über 20 Stück. Wir wandern an der Sonneborn Bach abwärts bis wir wieder das Wasserrad erreicht haben.
© af. SGV Züschen e.V.


